Bildungskonzept

Nach dem Motto „Schule ist mehr als nur lernen“ steht bei uns die gemeinsame Gestaltung des Schullebens im Mittelpunkt der täglichen Arbeit.

WIR, das sind

  • Schülerinnen und Schüler
  • Schulleitung und Lehrerkollegium
  • Nachmittagsbetreuung
  • Eltern
  • Förderverein
  • Integrationslehrerin und Helferinnen
  • ortsansässige Vereine bzw. Leiter und Leiterinnen innerschulischer Veranstaltungen
  • Kinderschutzbund
  • Hausmeister
  • etc.

wollen die Schülerinnen und Schüler in ihrem individuellen Lernprozess begleiten und unterstützen.

Dabei ist es uns wichtig, dass alle am Schulleben beteilgten Personen ihr Gedanken und Anregungen vorbringen können.

Neben dem Lernen im Klassenverband gehören zu unserem Schulleben

  • unsere Arbeitsgemeinschaften
  • Schulfeste und Projektwochen
  • Wandertage und Exkursionen
  • Buchausstellungen und Lesungen
  • soziales Engagement, z.B. für unsere Partnerschule in Ghana
  • Theater- und Musikvorführungen
  • Gestaltung der Adventszeit
  • und vieles mehr.

Das Konzept unserer Schule sieht neben der Vermittlung von Unterrichtsinhalten (Sachkompetenz) auch die Vermittlung von Sozialkompetenzen und die Stärkung der Ich- Kompetenz jedes einzelnen Kindes vor.

Dabei setzen wir besondere Schwerpunkte, über die wir Sie im Anschluss an die folgende Übersicht gerne näher informieren möchten:

  • Friedliches Miteinander und Erlernen einer positiven Streitkultur
  • Verantwortlicher Umgang mit Natur und Umwelt
  • Übernahme von Verantwortung für die Gruppe
  • Soziales Engagement
  • Integrative Unterrichtung und Förderung
  • Tägliche Bewegung
  • Gesundes Frühstück
  • Früher Fremdsprachenunterricht
  • Verkehrserziehung
  • Lesen
  • Musische Bildung
  • etc

Sie möchten mehr darüber erfahren? Dann lesen Sie hier, was die oben aufgezählten Schwerpunkte für unsere tägliche Arbeit bedeuten:

1.Früher Fremdsprachenunterricht

In einer Zeit wachsender Mobilität und stärkeren Zusammenrückens mit anderen Ländern werden Fremdsprachenkenntnisse immer wichtiger. Das Erlernen einer fremden Sprache sollte dabei möglichst früh und spielerisch erfolgen, um die kindliche Neugier zu nutzen und Freude an der neuen Sprache zu wecken. Da es zudem erwiesen ist, dass Fremdsprachen leichter in möglichst jungen Jahren gelernt werden, werden unsere Schülerinnen und Schüler bereits ab der ersten Klasse in zwei Wochenstunden von einer Muttersprachlerin in Französisch unterrichtet.

Damit unsere Schulneulinge durch diesen frühen Fremdsprachenunterricht nun nicht mehr Unterrichtsstunden haben als die Dritt- und Viertklässler, wurde in einer Konferenz gemeinsam mit Eltern beschlossen, eine der Förderstunden in den Klassen 1 und 2 in eine Französischstunde umzuwandeln.

1.1 Stundentafel

2. Unterrichtskonzepte allgemein

Der Unterricht im Klassenverband wird vielfältig gestaltet. Neben dem regelmäßigen Üben in Einzel- und Partnerarbeit gehören auch die Zusammenarbeit in der Gruppe und das selbständige Lernen an Lernwerkstätten oder in Form von Tages- oder Wochenplänen zum Unterrichtskonzept unserer Schule.

Regelmäßige Gesprächskreise, in denen die Kinder beim Erzählen persönlicher Erlebnisse sprachliche Ausdrucksfähigkeiten erlernen und Kommunikationsregeln anwenden, sind ebenso Bestandteil unseres Schulvormittags wie die tägliche Bewegungsphase.

3. Bewegung und Lernphasen

Zur festen Bewegungszeit der Kinder gehören nicht nur die Pausen auf dem Schulhof und der im Stundenplan verankerte Sport- bzw. Schwimmunterricht im Fechinger Hallenbad, sondern auch tägliche Bewegungsphasen während des Unterrichts. Um diese den Bedürfnissen der Kinder besser anpassen zu können, sind bei uns die ersten vier Schulstunden nicht nach einem 45-Minuten-Rythmus organisiert, sondern die Lernphasen gehen von 8 Uhr bis 9.35 Uhr und von 10 Uhr bis 11.35 Uhr und bieten damit mehr Freiraum zur offenen Gestaltung.

4. Gesundes Frühstück

Auch das gemeinsame Frühstück findet wähend der Lernphasen im Klassenverband statt. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, ihr Frühstück in ruhiger Atmosphäre und ohne Zeitdruck einnehmen zu können. Die Wichtigkeit der gesunden Ernährung wird dabei immer wieder thematisiert und gemeinsam gelebt. Während der anschließenden Pausen auf dem Schulhof sollen die Kinder die Zeit zum Spielen und sich austauschen nutzen.

5. Erziehung zu Respekt, Toleranz und Höflichkeit

Besonders wichtig ist es uns, dass die Kinder einen friedlichen und respektvollen Umgang miteinander erlernen. Dabei wollen wir ihnen als Vorbild dienen und uns die nötige Zeit nehmen, Konflikten sachlich zu begegnen. In Streitsituationen ist es uns wichtig, dass die Kinder lernen einander zuzuhören, eigene Gefühle zu artikulieren und Gefühle anderer wahrzunehmen. Sowohl im Sachkunde- als auch im Religionsunterricht ist diese Thematik im Lehrplan vorgesehen und wird von uns zudem immer wieder in aktuellen Situationen aufgegriffen.

Auch die mit den Kindern gemeinsam erarbeiteten Schulregeln helfen dabei, einen Rahmen für das friedliche Miteinander zu schaffen, an dem sich die Kinder orientieren können.

5.1 Schulregeln

  • Wir gehen rücksichsvoll miteinander um und helfen uns gegenseitig.
  • Wir achten fremdes Eigentum und die Natur.
  • Wir schreien, toben und rennen nicht im Schulhaus herum, weil dies zu Verletzungen führen kann und wir andere bei der Arbeit stören.
  • Wir trennen und entsorgen unseren Müll in den dafür vorgesehenen Eimern.
  • Wir halten uns an Schulhofgrenzen und Pausenregeln.
  • Wir befolgen die Anweisungen von Lehrpersonen und Aufsichtskräften.

6. Klassendienste und Patenschaften

Einen respektvollen Umgang miteinander und mit ihrer Umgebung erlernen Kinder besonders dann, wenn sie selbst Verantwortung übernehmen.

Bei der Einschulung werden unsere Erstklässler deshalb nicht nur in ihrer Klasse und in der Schule herzlich Willkommen geheißen, sondern ihnen stehen im ersten Schuljahr auch Paten zur Seite. Diese Paten sind Kinder aus den vierten Klassen, die den Neulingen helfen, sich im Schulleben und in der Schulumgebung zurecht zu finden, Ängste zu überwinden und neue Freundschaften zu knüpfen.

Auch für das Blumen gießen, die Ordnung im Klassenzimmer und vieles mehr werden in den meisten Klassen Kinder gewählt, die für einen vereinbarten Zeitraum Verantwortung übernehmen.

7. Soziales Engagement

8. Integrative Unterrichtung

9. Verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Umwelt

Unsere Schule liegt am Ortsrand von Ensheim. Der Blick aus den Klassenzimmern fällt auf angrenzende Wiesen und Felder, ein 5-minütiger Spaziergang führt uns zum nahegelegenen Waldgebiet, im Ort gibt es vielzählige Angebote des Obst- und Gartenbauvereins sowie des Kneippvereins, und Besuche auf Pferde- und Bauernhöfen der Umgebung gehören ebenso zum Schulprogamm wie der Besuch beim Bäcker oder in der Mühle. Inmitten von Natur gelegen, ist es selbstverständlich, diese als Bestandteil unseres Schullebens zu nutzen.

Darüber hinaus beteiligen wir uns in der Regel am jährlichen Piccobello-Tag der Stadt Saarbrücken und achten darauf, dass die Kinder beim Müll trennen und Energie sparen ( seit 2005 erzeugen wir beispielsweise eigenen Strom über Solarzellen auf dem Dach der Schule) auf unkomplizierte Weise Themen des Naturschutzes verinnerlichen.

10. Leseförderung

11. Verkehrserziehung

12. Musische Bildung

Bei der musikalischen Bildung unserer Kinder werden wir von den Musikvereinen der Orte Enheim und Eschringen sowie von der Kulturvereinigung Fechingen tatkräftig unterstützt.

Im Jahr 2010 beispielsweise führten Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen das Musical `Zirkus Kriminale`auf. Ein halbes Jahr lang arbeiteten die beiden Klassen mit ihren Lehrerinnen auf den großen Auftritt hin und wurden dabei von 4 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Musikvereins Arion aus Ensheim kontinuierlich geschult und begleitet.

Beim Aufbau eines Schulchors leistet Herr Fedorof von der Kulturvereinigung Fechingen als Chorleiter hervorragende Arbeit.

Seit Beginn des Schuljahres 2012 gibt es nun vom Musikverein Lyra in Eschringen getragen auch eine Instrumentengruppe an unserer Schule, die bei den Kindern reges Interesse findet.

Auch bei der künstlerischen Ausbildung unserer Kinder nutzen wir immer wieder außerschulische Angebote und arbeiten gerne mit Fachkräften zusammen.

So gehört unsere Schule beispielsweise zu den 17 von insgesamt 27 Grundschulen des Saarlandes, die sich an den Langzeitprojekten mit der Diplom-Designerin Anna Maria Sanna beteiligt haben.

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